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Saturn ist bekannt für sein spektakuläres Ringssystem, das man schon mit einfachen Teleskopen beobachten kann. Von der Erde sieht es aus, als sei der Ring starr und zusammenhängend. In Wirklichkeit besteht er jedoch aus unzähligen Eis- und Gesteinsbrocken, die den Saturn dicht bei dicht in einer gemeinsamen Ebene umkreisen. Die Vielzahl dieser Trümmer führt zu dem Eindruck einer massiven Scheibe um den Saturn. Bis heute ist nicht geklärt, woher der Ring eigentlich stammt. Es gibt zwei konkurrierende Erklärungen:
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Bis zum Ende des 18. Jahrhundert war der Saturn der äußerste bekannte Planet. Erst 1781 wurde der von der Sonne aus gesehen weiter entfernte Planet Uranus entdeckt. Bis dahin kannte man neben den Sternen nur sieben Himmelskörper (Mond, Sonne, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn) - die sogenannten klassischen Himmelskörper, die auch ihre Entsprechung in den sieben Tagen der Woche gefunden haben.
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Saturn im Hagener Planetenmodell
Der Großplanet Saturn ist durch zwei Bronzeplatten dargestellt:
- an der Wehringhauser Straße, gegenüber der Einmündung der Minervastraße, und
- an der Eilper Straße, zwischen der Knie- und Luisenstraße.
Beide Planeten-Platten sind mit zusätzlichen Platten für die Monde Titan, Hyperion, Iapetus und Phoebe versehen.
Aktuellste Zahlenwerte: Der Abstand des Planeten zur Modellsonne beträgt 1425 m und der Durchmesser im Modell ist 12,05 cm. Der Umlauf um die Sonne dauert 29 Jahre und 163 Tage. Für die Monde ergeben sich folgende Werte (Durchmesser / Entfernung zum Planeten): Janus (0,2 mm / 15 cm), Mimas (0,4 mm / 19 cm), Enceladus (0,5 mm / 24 cm), Tethys (1,1 mm / 29 cm), Dione (1,1 mm / 38 cm), Rhea (1,5 mm / 53 cm), Titan (5,2 mm / 1,22 m), Hyperion (0,4 mm / 1,48 m), Japetus (1,4 mm / 3,56 m) und Phoebe (0,2 mm / 12,95 m).
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